Get Adobe Flash player

St. Augustinus

Geschichte der ehemaligen Pfarrgemeinde St. Augustinus

Am 30.08.1953 wurde im Rektorat St. Augustinus in der Krypta der im Bau befindlichen Kirche die erste heilige Messe gefeiert. 1954 wurde die Kirche durch den Erzbischof von Köln Joseph Kardinal Frings konsekriert. Am 01.02.1955 wurde St. Augustinus zur selbständigen Pfarre ernannt. Die Kirche besitzt eine architektonische Eigenart: Der Mittelteil des Langhauses ist gegenüber dem rückwärtigen Raumdrittel um mehrere Stufen abgesenkt, damit wohl die Gläubigen auch in der letzten Reihe eine bessere Sicht auf den Altar haben.

19. November 1949
Johannes Meyer, Kaplan an St. Antonius, wird von der Erzdiözese Köln mit den Vorarbeiten für die Gründung eines Rektorats beauftragt.

8. Mai 1951
Krupp verkauft das 5.500 m² große Gelände neben der Kruppschen Ziegelei für 22.000 DM an das Rektorat. Das Erzbistum und die North German Iron and Steel Control, eine Verwaltungsbehörde der britischen Besatzungsmacht in Düsseldorf, stimmten wenig später zu.

März 1952
Johannes Meyer wird zum Vicarius expositus ernannt. Architekt Schellscheidt legt Modelle und Pläne vor und erhält den Auftrag. Gründung der künftigen Rektoratsgemeinde und eines Pfarrvereins. Wahl eines vorläufigen Vorstandes der "Pfarrfamilie St. Augustinus".

1. September 1952
Das abhängige Rektorat ohne eigene Vermögensverwaltung wird innerhalb der Pfarrei St. Antonius errichtet. Es werden Teilgebiete der Pfarreien St. Elisabeth in E-Frohnhhausen und St. Joseph in MH-Heißen, soweit letztere im Essener Stadtgebiet lagen, hinzugefügt.

Bis Ende 1952
Helferkreis mit 33 Helfern entsteht. 7 Nachbarschaftsversammlungen. Johannes Meyer wird Pfarrektor. Gründung des Caritaskreises sowie einer Elternkreises für religiöse Erziehung.

7. April 1953
Beginn der Rohbauarbeiten an der Unterkirche.

28. Juni 1953
Grundsteinlegung.

30. August 1953

1. Eucharistiefeier in der Krypta.

16. Mai 1954

Joseph Kardinal Frings, Erzbischof von Köln, konsekriert die Kirche die Kirche und stellt sie unter das Patronat des heiligen Augustinus.

1. Februar 1955
Das Rektorat St. Augustinus wird von Joseph Kardinal Frings durch Urkunde vom 28. Oktober 1954 zur Rektoratspfarrei und Kirchengemeinde erhoben unter Abtrennung von den drei Pfarreien St. Antonius und St. Elisabeth in E-Frohnhausen sowie St. Joseph in MH-Heißen.

8. Juli 1955
Der Regierungspräsident erkennt die Rektoratspfarrei und Kirchengemeinde St. Augustinus staatlich an.

22. Juli 1955
Johannes Meyer wird zum Pfarrer ernannt.

11. September 1955

Einweihung der Orgel, gleichzeitig erste Kirchenvorstandswahl.

1. Juni 1962
Erhebung zur kanonischen Pfarrei durch Franz Hengsbach, Bischof von Essen.

1971

Die ersten Gemeinde-Einkehrtage finden in Elkhausen statt.

August 1973

Das Augustinus-Fenster, ein Werk von Chrysostomus Stopp, Ordensbruder in Knechtsteden, wird in der Taufkapelle eingebaut.

5. Januar 1977
Der Gründungspfarrer der Gemeinde St. Augustinus, Johannes Meyer, stirbt in Hofgeismar.

8. Mai 1977
Helmut Kassner tritt seinen Dienst als neuer Pfarrer an.

Mai 1978
Zum ersten Mal seit Gründung der Gemeinde zieht eine Fronleichnamsprozession über das Kirchengelände.

Februar 1983

Zum ersten Mal beteiligt sich die Gemeinde am Ewigen Gebet.

9. Juli 1985
Der neue Pfarrsaal, mit viel Eigenleistung gebaut, wird eingeweiht.

4. April 1993
Abschluß der gründlichen Innenrenovierung der Kirche. Im Dezember folgt die Aufstellung und Weihe der neuen Tabernakelstele des Bildhauers Erwin Schaab.

Januar 1995

Der Priestermangel erfordert Maßnahmen durch die Gemeinden. Erste Zusammenkünfte der Gremien und Gruppen von St. Augustinus und St. Stephanus zum Zweck der Pastoralplanung. Auch in der Folgezeit gibt es viele Gespräche zur Planung der künftigen Gemeindeorganisation.

27. April 1997

Helmut Kassner, zweiter Pfarrer von St. Augustinus, geht in den Ruhestand.

Fronleichnam 1997

Gemeinsame fronleichnamsprozession von St. Stephanus und St. Augustinus.

29. Juni 1997
Einführung von Martin Lohof in sein neues Amt als Pfarrer von St. Augustinus.

Mai 1998
Beginn der Planung zur Renovierung der Krypta.

15. November 1998

Martin Lohof wird als Pfarrer in St. Stephanus eingeführt, bleibt gleichzeitig Pfarrer von St. Augustinus.

21. August 1999
Gemeinsame Einkehrtage der Gemeinderäte von St. Stephanus und St. Augustinus.

März 2001
Beim Seelsorgeamt wird angefragt, ob St. Augustinus und St. Stephanus sich um einen dritten Partner bemühen sollen oder ob eine Neuorientierung notwendig erscheint.

Juni 2001

Die Entscheidung des Bistums: Die vier Frohnhauser Gemeinden St. Antonius, St. Augustinus, St. Elisabeth und St. Mariä-Geburt bilden künftig eine Kooperationseinheit.

13. November 2001
Erste Heilige Messe in der renovierten und umgestalteten "Krypta der heiligen Monika".

22. März 2002
Bischof Hubert Luthe beschließt mit Wirkung zum 1. Oktober 2003 den Zusammenschluß der Gemeinden St. Antonius, St. Augustinus und St. Mariä-Geburt zu einer neuen Gemeinde mit dem Namen St. Antonius.

30. September 2003

Die Kirchenbücher der Gemeinde St. Augustinus werden geschlossen, die Pfarrgemeinde ist aufgehoben und geht zum 1. Oktober 2003 in die neue Großpfarrei St. Antonius auf.

Leitende Geistliche:
Johannes Meyer 1952-1977
Helmut Kassner 1977-1997
Martin Lohof 1997-2003